Rückblick - Hochschulwettbewerb 2025
Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Wettbewerbsjahr voller Innovationen und kreativer Vermittlungswege der Wissenschaftskommunikation.
Zielkonflikte bei der Planung von Windparks simuliert, gesellschaftliche Aushandlungsprozesse auf die Bühne gebracht, ein WG-Zimmer zur Ausstellung und zum Rave gemacht, mit Anwohner*innen über regionalen Strukturwandel und mit Schüler*innen über die beste Energiepolitik gestritten, in Filmen und Büchern nach kreativen Imaginationen der Energiewende gesucht, Escape Rooms entwickelt und Fluchten gewagt und darüber diskutiert, wie die Energiewende einkommensgerecht gelingen kann: All das haben die Teams im Hochschulwettbewerb 2025 erlebt.
In unserem letzten gemeinsamen Jour Fixe mit den Hochschulwettbewerb-Gewinner*innen im Wissenschaftsjahr 2025 wurde klar, wie viel die Projekte in nur einem Jahr bewegt haben. Mit ganz unterschiedlichen Ansätzen haben die jungen Forschenden in ganz Deutschland Gespräche über Zukunftsenergie angestoßen und neue Perspektiven auf die Energiewende eröffnet.
„Es ist der Moment, in dem alles zusammenkommt“
Ob Schüler*innen und Lehrkräfte im Fußballstadion, Raver*innen auf dem Dancefloor, Theaterliebhaber*innen mit oder ohne Hörbeeinträchtigung, ob neugierige Bürger*innen, lokale Akteur*innen oder Stakeholder in der Zukunftswerkstatt: Die Projekte im Hochschulwettbewerb 2025 haben ganz unterschiedliche Zielgruppen erreicht und gezeigt, wie vielfältig die Zugänge zur Energiewende sein können.
So unterschiedlich die Formate und Zielgruppen auch waren, eines haben alle Projekte gemeinsam: Sie leben von guter Zusammenarbeit. Getragen von motivierten Teams, engagierten Studierenden und starken Partner*innen sind Begegnungen entstanden, die Resonanz, Begeisterung und Unterstützung hervorgebracht haben.
Ein besonderer Reiz ist, dass die Teams keine professionellen Projektmanager*innen sind. In vielen Fällen sammeln die Teilnehmer*innen ihre ersten Erfahrungen mit Formaten und Veranstaltungen in der Wissenschaftskommunikation. Da läuft nicht immer alles nach Plan: Manches Format muss kurzfristig umgebaut werden, der Prototyp erweist sich als zu komplex, Termine verschieben sich, Zielgruppen wollen nichts von ihrem Glück wissen. Zeit und Ressourcen sind knapp.
Die Teams des Hochschulwettbewerbs lernen live, mit den Herausforderungen umzugehen und sie zu meistern: Offen bleiben, Dinge ausprobieren, Prototypen testen und aus Erfahrungen lernen. Genau daraus entstehen neue Perspektiven, neue Kooperationen und neue Ideen, die nun über das Projektende hinauslaufen und aus denen die Teilnehmer*innen schöpfen können.
Auf die Frage, was am Ende bleibt, haben die Teams übrigens eine klare Antwort:
Es ist der Moment, in dem alles zusammenkommt und das Publikum zum ersten Mal sieht, woran die Teams monatelang gearbeitet haben.
Wir blicken zurück auf ein starkes Jahr und bedanken uns für die großartigen Teams! Durch ihren Mut, ihren Einsatz und ihre Ideen wurde die Wissenschaftskommunikation 2025 mehr als bereichert.
Wir bedanken uns außerdem bei unseren Partnern, der Hochschulrektorenkonferenz, dem Bundesverband Hochschulkommunikation e.V., der Junge Akademie für die Unterstützung sowie beim BMFTR für die Förderung.
Mehr über die zehn Projekte können Sie auf der Website des Hochschulwettbewerbs erfahren.